Baufinanzierung
Bei der Baufinanzierung gibt es verschiedene Möglichkeiten, die Bezahlung der Immobilie vorzunehmen. Die klassische Methode:
Man hat rund 40 % des Kaufpreises bereits angespart. Zudem sind ein oder mehrere Bausparverträge zuteilungsreif. Hierüber bekommt man günstige Kredite, um die Immobilie im Laufe der nächsten rund 25 Jahre abzubezahlen. Das erste Hypothekendarlehen wird über eine Laufzeit von 10 Jahren festgesetzt in der Hoffnung, dass nach diesen 10 Jahren, wenn das zweite Hypothekendarlehen ansteht, dies Zinsen für die nächsten fünf bis zehn Jahre sinken und die Immobilie somit insgesamt preiswerter wird. Allerdings kann man auch nicht ganz so viel Glück mit den Hypothekenzinsen haben, dass diese steigen. Dann wird bei der Festlegung für die 2. Hypothek die Immobilie insgesamt etwas teurer. Ungefähr nach zehn Jahren ändert sich das Verhältnis zwischen Zinsen und Tilgung. Hat man anfangs der Finanzierung nur 0,5 % der Bausumme getilgt, wird jetzt der Tilgungsanteil größer, da sich die Zinsen auf Grund der bisher geleistetem Zahlungen verringern.
Die Baufinanzierung mit den Lebensversicherungen:
Man hat bereits im Vorfeld ein bis zwei hohe Lebensversicherungen abgeschlossen. Nun wird die Immobilie gekauft. Jetzt wird ein Hypothekendarlehen über die Laufzeit der Lebensversicherung aufgenommen und man bezahlt über diese gesamte Darlehenslaufzeit nur die reinen Hypothekenzinsen. Kommt derZeitpunkt, dass die Lebensversicherung ausbezahlt wird, kann man die Immobilie komplett bezahlen. Dies ist von finanzieller Seite aus die vorausschauendste Baufinanzierung, da der Zinssatz über die gesamte Leistung gleich bleibt und das Kreditinstitut, welches das Baugeld gegeben hat, bis zur Zuteilung der Lebensversicherung abwartet.
Die Möglichkeit des Mietkaufes:
Man schließt mit dem Verkäufer einen speziellen Mietvertrag über die gesamte Finanzierungslaufzeit ab und bezahlt Monat für Monat die Miete, welche dann vom gesamten Kaufpreis abgezogen wird. Während der Hälfte der Laufzeit ist der bisherige Eigentümer für sämtlichen Schäden an der Immobilie verantwortlich, danach nur noch zu einem Drittel. Der Vorteil bei dieser Finanzierungsart besteht darin, dass man kein Eigenkapital benötigt. Der Nachteil ist hierbei allerdings, dass die Belastung höher und die Laufzeit länger ist als bei den kerkömmlichen Baufinanzierungen.
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